Logo des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend
Zusatzlogo: Gezeichnetes Kind springt auf farbigen rechteckigen Blöcken.

Programmbegleitende Evaluation

Mit der programmbegleitenden Evaluation des Bundesprogramms „ProKindertagespflege: Wo Bildung für die Kleinsten beginnt“ hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Prof. Dr. Gabriel Schoyerer und sein Team an der Katholischen Stiftungshochschule München beauftragt. Von Januar 2019 bis Dezember 2021 werden Prof. Dr. Schoyerer und sein Team das Bundesprogramm wissenschaftlich begleiten und evaluieren.

Die programmbegleitende Evaluation soll klären, welche Maßnahmen zu Effekten führen, die die Qualitätsentwicklung und die Rahmenbedingungen von öffentlich geförderter Kindertagespflege stärken und verbessern. Dabei geht es um die Frage, welche Fördermodule auf welche Weise und unter welchen Bedingungen einen Beitrag zur Qualitätsentwicklung von Kindertagespflege leisten.

Dazu werden verschiedene Methoden wie Dokumentenanalysen, Interviews mit Expertinnen und Experten und teilnehmende Beobachtungen eingesetzt. Untersuchungsgegenstand sind unterschiedliche Akteursgruppen und Organisationsebenen, wie Kindertagespflegepersonen, Fachberatungen oder Trägervertretungen in ausgewählten Modellstandorten. An ihnen wird nachvollzogen, auf welche Weise und unter welchen Bedingungen die sieben Themenfelder wie z. B. Fachkräftegewinnung und -bindung oder Fachberatung des Bundesprogramms praktisch umgesetzt werden.

Die Ergebnisse der programmbegleitenden Evaluation werden praxisnah aufbereitet und den Akteurinnen und Akteuren des Bundesprogramms sowie Interessierten u. a. über die Projektwebsite zur Verfügung gestellt.

Über das Programm

Im Bundesprogramm „ProKindertagespflege“ werden an 47 geförderten Modellstandorten tragfähige Modelle im Rahmen einer kommunalen Gesamtstrategie für Kindertagespflege entwickelt und erprobt. Ziel ist es, die Kindertagespflege durch mehr Qualifizierung der Kindertagespflegepersonen, bessere Arbeitsbedingungen und gute Zusammenarbeit zu stärken.

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