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Zusatzlogo: Gezeichnetes Kind springt auf farbigen rechteckigen Blöcken.

Stadtverwaltung Kaiserslautern

In Kaiserslautern werden in steigendem Maße Plätze in der Kindertagespflege benötigt, um dem wachsendem Betreuungsbedarf entsprechen zu können. Dazu soll zum einen ihr Stellenwert als familienähnliches Betreuungsangebot für Kinder und Eltern und zum anderen ihre Attraktivität als Tätigkeitsfeld für Kindertagespflegepersonen gesteigert werden. Grundlage dazu bildet die Einführung der Qualifizierung nach dem QHB, mit der die Qualität des Betreuungsangebots und die Professionalität der Kindertagespflegepersonen maßgeblich gefördert werden. Schon im Herbst 2019 soll der erste Kurs beginnen. Enge und kontinuierliche Begleitung der Teilnehmenden während und nach der Qualifizierung soll sie motivieren, nach dem Kurs in das Tätigkeitsfeld einzusteigen und in diesem langfristig zu verbleiben. Die Verbesserung der Rahmenbedingungen z. B. durch die Einführung eines Vertretungssystems ist ein wesentlicher Faktor für ein verlässliches Betreuungssystem und fördert die Akzeptanz und Weiterentwicklung der Kindertagespflege.

Besonderheiten des Vorhabens

  • Satzungsänderung zur Differenzierung und Erhöhung der Vergütungsstruktur

Qualifizierung nach dem QHB (Kompetenzorientiertes Qualifizierungshandbuch Kindertagespflege)

Die Einführung der Qualifizierung nach dem QHB ab 2019 wird grundlegend und wegweisend für die Weiterentwicklung der Qualität in der Kindertagespflege sein. Angehende Kindertagespflegepersonen erhalten eine umfassende Vorbereitung auf ihr zukünftiges Arbeitsfeld. Die Qualifizierung wird vom antragstellenden Träger in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule selbst umgesetzt, der erste Kurs soll 2019 beginnen und Ende 2020 abgeschlossen werden. Bis zu 40 neue Betreuungsplätze sollen geschaffen werden. Die Qualifizierung wird verstetigt, denn die Landesförderung sichert ab 2021 die Durchführung des QHB auch nach dem Bundesprogramm.

Anzahl Tagespflegepersonen

37 (Stand August 2019)

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Themenfelder

Zielgerichtete Öffentlichkeitsarbeit verbunden mit der Sicherung verbesserter Tätigkeitsbedingungen wie Erhöhung der Vergütung und Implementierung eines Vertretungssystems sollen zur Aufwertung der Kindertagespflege führen. Gute Beratung im Vorfeld sowie enge und kontinuierliche Begleitung während der Qualifizierung sollen die Teilnehmenden zum Einstieg in das Tätigkeitsfeld und zur längerfristigen Bindung motivieren. Diese enge Begleitung bleibt nach der Förderung durch das Bundesprogramm erhalten und wird fortgesetzt.

Mit den Möglichkeiten des Bundesprogramms und der engen Zusammenarbeit mit der Koordinierungsstelle soll die bereits bestehende Fachberatung Stärkung und Unterstützung erfahren. Die Erhöhung des Stellenwertes der Kindertagespflege soll auch eine dauerhafte Erhöhung des Stellenanteils der Fachberatung mit sich bringen.

Kindertagespflegepersonen sollen für das Thema Inklusion sensibilisiert und künftig besser auf die Betreuung von Kindern mit Beeinträchtigung vorbereitet werden. Das Verständnis für inklusive Bildung soll entwickelt werden. Dazu werden Fortbildungen angeboten, die Fachberatung wird als kompetente Ansprechperson zur Verfügung stehen. Kooperationen mit verschiedenen Fachstellen unterstützen diesen Prozess auch über das Bundesprogramm hinaus.

Mit der Implementierung eines funktionierenden Vertretungssystems geht die Steigerung der Attraktivität der Kindertagespflege als verlässliche Betreuungsform für alle Beteiligten einher. Die Fachberatung Kindertagespflege übernimmt hier die Verantwortung, wird Informationen und Erfahrungen anderer Träger zu Vertretungsmodellen zusammenführen und Kindertagespflegepersonen zum Test der Modelle motivieren und begleiten. Der Einsatz von Tandemmodellen, Springerkräften und die Kooperation mit Kitas sind hier in der Diskussion.

Die Fachberatenden sollen verlässliche Ansprechpartner für die Eltern werden und gute Beratung gewährleisten. Informationen mittels intensiver Öffentlichkeitsarbeit (z. B. mit Flyern und anderen Infomaterialien) werden Eltern diese Möglichkeit verdeutlichen und auf die gute Erreichbarkeit der Fachberatung bzw. der Koordinierungsstelle hinweisen.

Ansehen der Kindertagespflege in der Öffentlichkeit und ihr Stellenwert als Teil des Systems der Kindertagesbetreuung sollen gesteigert und nachhaltig auch über die Förderung hinaus auf höherem Niveau gehalten werden. Fortbildungen und damit verbundene Spezialisierungen der Kindertagespflegepersonen werden die bereits bestehende Formenvielfalt bereichern können. Enge Betreuung durch die Fachberatung begleitet diese Entwicklung.

Das Vergütungssystem soll überprüft und kontinuierlich weiterentwickelt werden. Schon während der Förderphase des Bundesprogramms wird es eine Erhöhung der leistungsgerechten Vergütung geben, dazu wird 2019 eine Satzungsänderung vorbereitet. Geprüft wird auch die Einbeziehung der regelmäßigen Teilnahme der Kindertagespflegepersonen an Fortbildungen in die Vergütungsstruktur.

Kontakt

Trägerwebseite:

http://www.kaiserslautern.de

Kooperationspartner*innen:

Volkshochschule Kaiserslautern e.V.
Kanalstr. 3
67655 Kaiserslautern
Tel.: 0631 3625800

Adresse:

Stadtverwaltung Kaiserslautern
Referat Jugend und Sport, Fachdienst Kindertagesbetreuung
Willy-Brandt-Platz 1
67657 Kaiserslautern

Ansprechpartner*innen:

Fachberatung Kindertagespflege
Tel.: 0631 365 4663 (ab Januar 2020)
E-Mail: kindertagespflege@kaiserslautern.de

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