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Zusatzlogo: Gezeichnetes Kind springt auf farbigen rechteckigen Blöcken.

Mütterzentrum Beckum Soziales Netzwerk gGmbH

Zum Leistungsspektrum des Mütterzentrums Beckum zählen Beratung, Vermittlung, Begleitung der Eltern und Kindertagespflegepersonen sowie deren Qualifizierung. Um die Kindertagespflege fest in der regionalen Betreuungslandschaft zu verankern, möchte das Mütterzentrum Beckum im Rahmen der Programmumsetzung die Rahmenbedingungen der Kindertagespflege optimieren. Darüber hinaus wird das Mütterzentrum die qualitative Weiterentwicklung und Professionalisierung der Kindertagespflege  durch die Implementierung des QHB unterstützen. Die im Mütterzentrum angesiedelte Koordinierungsstelle kann Impulse insbesondere zu Kindertagespflege im Anstellungsverhältnis, Inklusion und Vertretungsmodellen in den Expertenpool einbringen. Zur Gewinnung von Interessenten und Interessentinnen wird die bewährte Kooperation zum Kreis Warendorf und umliegenden Kommunen weiter verfolgt und intensiviert. Die unabdingbare Zusammenarbeit in und mit örtlichen und auch überregionalen Netzwerken und Unterstützungssystemen soll ausgebaut werden.

Besonderheiten des Vorhabens

  • Mitwirkungsmöglichkeiten für Eltern, beispielweise durch die Bildung eines Elternbeirates
  • Digitalisierung der Beratung- und Fortbildungsangebote für Kindertagespflegepersonen

Qualifizierung nach dem QHB (Kompetenzorientiertes Qualifizierungshandbuch Kindertagespflege)

Mit der Teilnahme am Bundesprogramm „ProKindertagespflege“ soll die Qualifizierung nach dem QHB als regelmäßiges Angebot implementiert werden und dauerhaft in den Richtlinienkatalog Kindertagespflege der Stadt Beckum Eingang finden. Von 2019 bis 2021 sind zunächst vier Kursangebote geplant. Verbindliche Kooperationen mit dem Jugendamt sowie Trägern der Kindertageseinrichtungen gewährleisten die kontinuierliche Umsetzung und Begleitung des Vorhabens.

Anzahl Tagespflegepersonen

47 (Stand März 2018)

Logo Mütterzentrum Beckum

Themenfelder

Mit vielfältigen Aktionen der Öffentlichkeitsarbeit und Kooperationen, wie z. B. mit der Arbeitsagentur, den Familienzentren und anderen Einrichtungen sollen Interessierte gewonnen werden. Dazu wird u. a. eine Fotoausstellung über die Betreuungsvielfalt sowie die Bandbreite der Tätigkeit in Kindertagespflege  erarbeitet. Mittels einer gezielten Begleitung der Kindertagespflegepersonen und der Möglichkeit im Anstellungsverhältnis tätig zu sein, soll die Bereitschaft für eine längerfristige Bindung erhöht werden.

Regelmäßige Vernetzungstreffen sollen die Kompetenzen der Fachberatung intensivieren und bündeln sowie die Kindertagespflegepersonen bei ihren vielfältigen Herausforderungen unterstützen. Eine Abfrage bei den Eltern und Kindertagespflegepersonen zur Zufriedenheit über das Angebot und die Rahmenbedingungen soll  eine zielorientierte Begleitung der Tagespflegepersonen und Eltern ermöglichen.

Es werden regelmäßige Zusatzqualifizierungen mit einem Stundenumfang von 100 Unterrichtseinheiten angeboten sowie eine Optimierung der Beratungs- und  Unterstützungsangebote für inklusiv arbeitende Tagespflegepersonen angestrebt. Die Angebote sollen ebenfalls zu einer  verbesserten Vernetzung mit den relevanten Trägern vor Ort beitragen.

Zur Schaffung qualitativ guter und verlässlicher Vertretungslösungen soll gemeinsam mit den Kindertagespflegepersonen ein Konzept entwickelt werden. Dazu werden verschiedene Vertretungsmodelle wie Tandem-Modelle und die Festanstellung von Vertretungskräften erprobt.

Das Zusammenwirken mit den Familien gewinnt ständig an Bedeutung als unabdingbare Voraussetzung für eine gute und gelingende Kindertagespflege. Fachberatung und Tagespflegepersonen in Kooperation mit anderen familienunterstützenden Systemen müssen in der Lage sein, Familien engmaschig zu beraten und zu begleiten. Spezifische Fortbildungen im Hinblick auf die Kommunikation mit Eltern sind geplant. Neben der Durchführung von thematischen Elternabenden stehen die Prüfung von Mitwirkungsmöglichkeiten für Eltern, beispielweise durch die Bildung eines Elternbeirates und die Ausrichtung eines Fachtages.

In einem Profil Kindertagespflege sollen die Besonderheiten der Kindertagespflege und ihr Stellenwert im Betreuungssystem herausgearbeitet und dargestellt werden. Gemeinsam mit den Tagespflegepersonen und dem Jugendamt werden die Rahmenbedingungen reflektiert und verbessert.

Die Erarbeitung einer angemessenen Vergütung, ihre Ausgestaltung und ggf. erforderliche Angleichungen als wesentliche Rahmenbedingung erfolgen in engem Kontakt und Zusammenarbeit mit den Kindertagespflegepersonen, ihrem Sprecherinnenteam und den Vertretern des Jugendamtes.

Kontakt

Kooperationspartner*innen:

Stadt Beckum
Fachdienst Kinder-, Jugend- und Familienförderung
Weststr. 46
59269 Beckum

Adresse:

Mütterzentrum Soziales Netzwerk gGmbH
Wilhelmstr. 41
59269 Beckum

Ansprechpartner*innen:

Brigitte Bublies-Tielker
Koordinierung Kindertagespflege
Tel.: 02521 824490130, 0175 344 6538
E-Mai: bublies-tielker@muetterzentrum-beckum.de

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